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21.2.2018

Pressespiegel

Mitarbeiter-Fitness: Gesund in den Sommer

 

Kleinschmidt im Wochenspiegel vom 31.05.2017:

Gute Vorsätze nimmt sich jeder am Jahresbeginn vor. Spätestens zu Beginn der Badesaison wird dann daran erinnert, dass einige Pfunde abgespeckt werden müssten. Das können Arbeitgeber unterstützen – sogar lohnsteuer- und sozialabgabenfrei.

So kann der Arbeitgeber Beiträge für ein Training im Fitness-Studio übernehmen. Er stellt dem Mitarbeiter einen Gutschein über die Mitgliedschaft aus (monatlicher Höchstbetrag: 44 Euro). Zusammen mit anderen Sachzuwendungen (z.B. Benzin-Gutschein) darf dieser monatliche Höchstbetrag jedoch nicht überschritten werden.

Außerdem sind zusätzlich Leistungen des Arbeitgebers, die der berufsbedingten Gesundheitsbeeinträchtigung der Mitarbeiter vorbeugen oder entgegenwirken, im Wert von bis zu 500 Euro pro Jahr und Mitarbeiter lohnsteuerfrei. Mitgliederbeiträge für ein Fitness-Studio zählen allerdings nicht dazu. Denkbar ist aber eine ganze Reihe anderer Maßnahmen, die Arbeitnehmer durchaus zu schätzen wissen.

Damit die Leistungen steuer- und beitragsfrei bleiben, müssen als Voraussetzungen erfüllt sein: Jeder Mitarbeiter darf nicht mehr als 500 € im Kalenderjahr zusätzlich zum geschuldeten Lohn erhalten und die Leistungen müssen der betrieblichen Gesundheitsförderung dienen.

Beispiele für das betriebliche Interesse an gesunden Mitarbeitern sind Rückenschulungen oder Massagen zur Vorbeugung und Reduzierung arbeitsbedingter Belastungen des Bewegungsapparates, Kurse zu Zeitmanagement und Entspannung zur Stressbewältigung, aber auch Ernährungsschulungen für eine gesunde Verpflegung.

Wolf-Dieter Kleinschmidt

Steuerberater und Rechtsbeistand