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20.4.2018

Pressespiegel

Nur bis Silvester: Abgabe der Steuererklärung 2013

 

Kleinschmidt im Wochenspiegel vom 27.12.2017:

Wer nicht zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet ist, sondern diese freiwillig einreicht, hat dafür vier Jahre Zeit.

Deshalb: Endspurt für  die Abgabe der Steuererklärung für 2013. Sie muss am 31.12.2017 bis 24 Uhr bei dem zuständigen Finanzamt eingegangen sein.

Zwar dürfte nach dem Urteil des Finanzgerichtes Köln vom 16.10.2017 (1 K 1637/14 und 1 K 1638/14) die Frist auch bei Abgabe bei einem unzuständigen Finanzamt gewahrt sein; gegen dieses Urteil ist Revision eingelegt worden, so dass Vorsicht geboten ist.

Oft erhalten gerade Arbeitnehmer, die nicht zur Abgabe verpflichtet sind, eine Steuererstattung.

Die Abgabe der Steuererklärung ist besonders dann sinnvoll, wenn es während eines Jahres zum Beispiel hohe Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen gab.

Auch eine Heirat kann sich als Steuerspar-Modell herausstellen. Da ist eigentlich immer eine Steuererstattung möglich. Und diese Erstattung wird noch mit 6 % Zinsen je Jahr versüßt. Also: auch wenn man Papierkrieg – und insbesondere die Steuererklärung – hasst: die Arbeit kann sich wirklich lohnen.

Führt aber eine freiwillig abgegeben Steuererklärung unerwartet zu einer Nachzahlung, kann die Erklärung („Antrag auf Veranlagung gemäß § 46 Abs. 2 Nr. 8 EStG“) mit einem Einspruch zurückgenommen werden. Das Finanzamt wird dann auf die Forderung verzichten.