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24.9.2018

Pressespiegel

Weihnachtsgeschenke: auch steuerlich ein Hit

 

Kleinschmidt im Super Sonntag vom 30.11.2014:

Weihnachten ist die Hoch-Zeit der Geschenke. Das gilt natürlich im privaten Bereich, aber auch im Geschäftsleben. Über Geschenke freut sich jeder – ganz besonders zu Weihnachten. Dabei ist es unerheblich, ob sie zur Imagepflege, zur Kundenbindung oder ganz allgemein zur Pflege der (geschäftlichen) Kontakte gegeben werden.

Allerdings redet das Finanzamt – jedenfalls im betrieblichen Bereich – ein gewichtiges Wörtchen mit. Denn eigentlich sind Geschenke vom Betriebsausgaben-Abzug ausgeschlossen. Nur Geschenke an Geschäftsfreunde bis 10 € („Streuartikel“) erkennt das Finanzamt ohne Wenn und Aber an (aber finden Sie in der Preislage erst einmal etwas, was toll aussieht und den Empfänger erfreut).

Allerdings: wenn das schenkende Unternehmen eine pauschale Steuer von 30 Prozent übernimmt, muss der Empfänger des höherwertigen Geschenks den Wert nicht versteuern - und das Finanzamt ist auch zufrieden.

Bei Mitarbeitern sind im übrigen Geschenke bis 40 € steuerfreie Aufmerksamkeiten; nur wenn der Wert höher ist, müssen für den Arbeitnehmer Lohnsteuer und Sozialversicherung abgeführt werden. Das lässt sich jedoch auch vermeiden, wenn der Arbeitgeber für dieses Geschenk die pauschale Steuer von 30 Prozent zahlt.

Also, liebe Unternehmer: nutzen Sie diese steuerlichen Möglichkeiten und bereiten Sie Ihren Mitarbeitern und Geschäftspartnern ungetrübte Freude. Frohe Weihnachten!

Wolf-Dieter Kleinschmidt

Steuerberater und Rechtsbeistand