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16.7.2018

Pressespiegel

Symbiose aus Bernburger und Alslebener Röverorgel

Kleinschmidt im Super Sonntag vom 27.08.2017:

Es war im November 2008, als sich im Gemeindehaus der Evangelischen Talstadtgemeinde zum ersten Mal Menschen zusammenfanden, die die Idee hatten, in der Bernburger Marienkirche wieder eine große Orgel erklingen zu lassen. Mit Optimismus, Enthusiasmus und viel Engagement gingen die Aufgabe an.

Wolf-Dieter Kleinschmidt hatte  seinerzeit die Vision: „Weihnachten 2019 erklingt das erste Konzert auf der neuen Orgel!“. Es sieht ganz so aus, als ob diese Vision nun Wirklichkeit wird.

Vor gut einer Woche hatte der Förderkreis „Neue Orgel für Marien“ in die Marienkirche eingeladen, um gute Nachrichten zu verkünden. Die Finanzierung des gesamten Vorhabens steht. 120.000 Euro an Spenden haben wir bis jetzt eingeworben, rechnet Wolf-Dieter Kleinschmidt als erste gute Nachricht vor.

Die zweite gute Nachricht ist eine großzügige Förderung von Lotto-Toto Sachsen-Anhalt, die das Projekt mit 41.000 Euro unterstützen.

Die dritte gute Nachricht ist eine Förderung vom Bund in Höhe von 193.000 Euro. Dass es diese Bundesförderung überhaupt gibt, hatte Wolf-Dieter Kleinschmidt per Zufall entdeckt. Er erzählte davon Jan Korte, dem Bundestagsabgeordneten der Linken. Der drückte in Berlin offenbar die richtigen Knöpfe und machte die Förderung perfekt, sagt Wolf-Dieter Kleinschmidt dankbar.

Damit sind nun die insgesamt veranschlagten Kosten in Höhe von 350.000 Euro finanziert.

Die Orgelbaufirma Hüfken aus Halberstadt wurde mit den Bau der Orgel beauftragt. Reinhard Hüfken und sein Sohn Johannes stellten in der  Marienkirche Funktionsweise und Geheimnisse der Röverorgel vor. Die neue Orgel in der Marienkirche entsteht aus den Resten der alten Bernburger Röverorgel und der gebrauchten und aus der Alslebener Kirche ausgebauten Röverorgel. Es wird sich praktisch um eine Symbiose aus Bernburger und Alslebener Röverorgel handeln, sagt Reinhard Hüfken. Er und sein Sohn Johannes sind optimistisch, dass der Termin Weihnachten 2019 für das erste Orgelkonzert auf dem neuen Instrument eingehalten werden kann. Die Restaurierung und den Aufbau des Orgelprospektes übernimmt der Bernburger Holzbildhauermeister und Restaurator Eike Knaul.