Sie sind hier: Kleinschmidt > Pressespiegel > Mitteldeutsche Zeitung vom 25.04.2010
DeutschEnglishFrancaisEspanol
19.2.2018

Pressespiegel

Verein für Geschichte und Altertumskunde hat neuen Vorstand

MITGLIEDERVERSAMMLUNG Jürgen Badzinski wieder Chef des Vereins für Geschichte und Altertumskunde. Zwei Gemälde werden restauriert.

VON HEIKO WIGRIM

BERNBURG/MZ - Der Verein für Ge­schichte und Altertumskunde - För­derverein Museum Schloss Bern­burg - hat eine neue Führungs­mannschaft. Auf der inzwischen dritten Mitgliederversammlung in der Vereinsgeschichte wurde Jür­gen Badzinski am 22. April wieder zum Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Bernburgs Ex-OB Helmut Rieche, das Amt des Schatzmeisters übt undefinedThomas Tan­detzky aus. Schriftführer ist Franz Uwe Hey. Zum Vorstand gehören die Beisitzer: Holger Köhncke, Ro­land Reichelt und Torsten Sielmon. Roland Wiermann ist als Direktor des Museums Schloss Bernburg automatisch Mitglied des Vorstan­des - mit beratender Stimme.

Zehn der 21 Vereinsmitglieder hatten an der Versammlung teilge­nommen. Der Rechenschaftsbe­richt des Vorsitzenden sowie der Finanzbericht wurden von der Mit­gliederversammlung bestätigt, dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. "Der Verein steht finanziell auf einer so­liden Basis", sagte Badzinski in sei­nem Referat. Die Prüfung der Ver­einsfinanzen übernimmt auf Vor­standsbeschluss die Steuerbera­tungsgesellschaft Kleinschmidt, die eine attestierte Einnahme-Überschuss-Rechnung erstellt.

Einen Hauptschwerpunkt seiner Arbeit sieht der Verein nach Wor­ten von Jürgen Badzinski in der Unterstützung des Museums. Da­bei gehe der Verein einerseits mit eigenen Projektvorstellungen auf das Museum zu und unterstütze andererseits das Museum bei der Umsetzung von dessen Vorhaben. Eine wichtige Aufgabe des Vereins sei dabei, Sponsorengelder zu wer­ben. Dabei, so der Vorsitzende, könne der Verein auf gute Ergeb­nisse verweisen. "Es ist uns im vo­rigen Jahr gelungen, Sponsorengel­der von mehr als 20 000 Euro für Museumsprojekte zu akquirieren." Der Verein könne für alle Spenden garantieren, "dass jeder Cent dem Spendenzweck zur Verfügung ge­stellt wird", so Badzinski.

Für das kommende Jahr hat sich der Verein allerhand vorgenom­men. So finanziert er die Restaurie­rung von zwei Gemälden des letz­ten Anhalt-Bernburgischen Hofma­lers Raphael Reinhard. Dabei han­delt es ich um eine Ansicht der Lö­sewitzer Laube und um das Bild ei­nes Weges nach Gröna. Außerdem wird auf Vereinskosten ein Porträt­gemälde von Fürst Wolfgang aus den Beständen des Museum restau­riert. Letzteres Bild soll zum bevor­stehenden Anhaltjubiläum ausge­stellt werden, die beiden Reinhard-Bilder werden Teil der vom Mu­seum geplanten Reinhard-Ausstel­lung. Außerdem wollen sich Ver­einsmitglieder an der Festschrift anlässlich der 1050-Jahr-Feier Bernburgs mit eigenen Beiträgen beteiligen.

In den vier Jahren seines Beste­hens war der Verein recht aktiv. So wurde über den Verein eine Stele am Rathaus für den historischen Stadtrundgang finanziert. Zum Waldau-Jubiläum organisierte der Verein nach Badzinskis Worten die Ausstellung und erarbeitete die Waldau-Publikation. Erst jüngst hatte der Verein in Zusammen­arbeit mit Solvay die dortige werks­interne Ausstellung "Archäologie an den Kalkteichen - Slawen und der 30-jährige Krieg" ins Museum geholt und durch eingeworbene Spenden finanziert. "Schon tradi­tionell geben wir den Jahreskalen­der Bernburger Künstler - maleri­sche Impressionen der Bernburger Lande heraus."