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21.4.2018

Pressespiegel

Halberstädter geben Bernburgern einen Korb

Halberstädter geben Bernburgern einen Korb
Halberstädter geben Bernburgern einen Korb

Arnhild Peters, Johannes Lewek und undefinedWolf-Dieter Kleinschmidt vom Förderkreis „Neue Orgel für Marien“ hatten gestern wieder Grund zur Freude.

Klaus Höfinghoff übergab 150 Euro als Spende für die neue Orgel. Das Geld ist der Erlös aus dem Orgelbrunch und aus dem Verkauf des Orgelweins. Beides bietet Höfinghoff im Restaurant und dem Hotel Askania an. Hier ist jeweils ein Obolus aufgeschlagen, der dem guten Zweck dient. Höfinghoff bekam im Gegenzug eine Orgelpfeife aus der alten Orgel der Marienkirche. Die gibt es für Spender, allerdings, sagt Pfarrer Lewek, seien die Pfeifen nicht mehr funktionsfähig.

Höfinghoff ist ein emsiger Spender. Es gibt doch einige, die regelmäßig spenden und wenn er vergleicht, sagt Lewek, dann sei die Akzeptanz, für die Orgel zu spenden, doch recht hoch. „Es ist eben eine konkrete Sache. Damit können sich die Menschen identifizieren.“ Trotz der Freude über die Spende, die mit anderen zusammen das Spendenkonto auf 40 000 Euro anwachsen ließ, gibt es für den Förderverein einen Wermutstropfen. Man muss sich nach einer neuen Orgel umgucken.

Die Halberstädter, die einst der Lieferant für die Röverorgel sein sollten, ließen den Deal platzen.

Die Orgel geht nach Calbe. Das ärgert Lewek schon. „Es wurde uns nicht mal Bescheid gegeben. Erst, als wir sagten, die Orgel passt.“ Die Orgel war für einen Euro angeboten worden. Der Förderkreis wollte aber per Gutachten prüfen, welcher Aufwand betrieben werden musste, um die Orgel einzubauen. Als alles fertig war, erfuhr man vor eineinhalb Wochen, dass die Orgel weg ist. Calbe liegt im gleichen Kirchenkreis, mutmaßt Lewek, warum die benötigte kirchenrechtliche Genehmigung den Calbensern erteilt wurde, obwohl die mit ihren Planungen noch weit hinter denen der Bernburger zurück sind. Doch Kleinschmidt sieht es positiv. „Wir sparen vielleicht noch. Statt 450 000 Euro Kosten, entsteht vielleicht nur die Hälfte.“