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19.2.2018

Pressespiegel

Der Rennvereins-Vorstand, (v.li.) Stephan Ahrens, Ralf Abrahms und Wilhelm Baumgarten, ernannte Gustav Klotz (re.) zum Ehrenmitglied. Foto: Knof

Rennverein legt positive Zahlen vor und erwirtschaftet Überschuss

Stahlende Gesichter beim Harzburger Rennverein. Starke Zahlen, 69.222 Euro Jahresüberschuss 2012 und gute Prognosen für die Zukunft. Für den Aufschwung gibt es gute Gründe.

Der Harzburger Rennverein (HRV) ist auf einem guten Weg. Das wurde auf der sehr gut besuchten Jahresmitgliederversammlung im Hotel „Braunschweiger Hof“ deutlich. Der Vorstand um Präsident Stephan Ahrens konnte in nahezu allen Bereichen positive Zahlen vorlegen.

Die erfreuliche Entwicklung des Rennvereins ist vor allem auch am wirtschaftlichen Ergebnis abzulesen. Wie Steuerberater Wolf-Dieter Kleinschmidt mitteilte, der für den aus beruflichen Gründen zurückgetretenen Schatzmeister James Lachmund den Kassenbericht gab, weist der Jahresabschlussbericht für das Jahr 2012 einen Überschuss von 69.222 Euro aus. Und auch die Zahlen, die für 2013 bereits vorliegen, würden zu „vorsichtigem Optimismus“ Anlass geben.

Deutlich mehr Geld spülten die Mitglieder in die Vereinskasse, deren Zahl um rund 33 Prozent auf aktuell 444 hochschnellte. Auch die Sponsorengelder konnten deutlich erhöht werden. „Viele Sponsoren haben ihr Engagement deutlich erhöht, wir konnten auch neue Partner gewinnen und langjährige Kooperationen eingehen“, informierte HRV-Chef Ahrens.

Sehr wetterabhängig

Beim Blick zurück auf die Rennwoche 2013 sprach Vorstandsmitglied Wilhelm Baumgarten vom „zweitbesten Ergebnis, seitdem wir fünf Renntage haben“. 1,025 Mio. Euro flossen durch die Totokassen. Nur 2010 war auf der Rennbahn am Weißen Stein mit 1,118 Mio. Euro noch mehr gewettet worden. Leider seien die Ergebnisse aber sehr wetterabhängig. „An beiden Sonntagen haben uns jeweils 2300 Zuschauer gefehlt“, so Baumgarten.

Die „großen Zugnummern der Rennwoche“ seien nach wie vor die Superhandicaps in Verbindung mit der Viererwette. Hinzu komme die positive Entwicklung bei der Zahl der startenden Pferde pro Rennen von 6,2 vor dem Umbau der Rennbahn auf 9,9 in diesem Jahr.

„Die Rennen in Bad Harzburg sind bei den Trainern angekommen“, stellte Wilhelm Baumgarten fest. Das komme auch in den Statistiken zum Ausdruck. Beim Umsatz pro Rennen streite sich Harzburg hinter den Champions-League-Kandidaten Baden-Baden, Hamburg, Hoppegarten und Köln mit Hannover und Düsseldorf um die Europa-League-Plätze. Beim Bahnumsatz liegen nur „die großen Vier“ vor dem Harzburger Rennverein.

Kein sechster Renntag

Auf einen sechsten Renntag, den Dienstag, wird der Rennverein im kommenden Jahr verzichten. „An diesem Tag wird Köln veranstalten, und das Risiko einen Mittwoch-Renntag ins Programm zu nehmen, ist uns einfach zu groß“, machte Ahrens deutlich.

Ohne Gegenstimme bei zwei Enthaltungen stimmte die Versammlung einer Satzungsänderung zu. Diese sieht unter anderem vor, den Vorstand von fünf auf neun Mitglieder zu erhöhen und dafür den Beirat aufzulösen. Der neue Vorstand wird auf der Jahreshauptversammlung des Rennvereins gewählt, die am 20. Februar 2014 um 19 Uhr im Hotel „Braunschweiger Hof“ über die Bühne gehen wird.

Und schließlich hatte Stephan Ahrens noch eine besonders angenehme Aufgabe zu erfüllen. Auf Beschluss des Vorstandes wurde der ehemalige HRV-Chef Gustav Klotz, der, so Ahrens, „in ganz Deutschland und auf allen Rennbahnen die Interessen des Harzburger Rennvereins vertritt“, zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt.