Sie sind hier: Kleinschmidt > Pressespiegel > Goslarsche Zeitung vom 14.02.2016: Bürgerbad Lautenthal kann weitermachen
DeutschEnglishFrancaisEspanol
24.9.2018

Pressespiegel

Bürgerbad Lautenthal kann weitermachen

Nach einer gefühlt quälend langen Suche geht der Bürgerbadverein Lautenthal aus seiner Jahreshauptversammlung am Freitagabend mit einem neuen Vorstand in die neue Saison.

Aus beruflichen Gründen stand der bisherige Vorsitzende Stefan Müller wie berichtet nicht mehr zur Verfügung. Zu seinem Nachfolger wurde Thomas Schmeckebier gewählt. Müller wurde von den Mitgliedern zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Noch in der vergangenen Woche war unklar, ob für Stefan Müller ein Nachfolger gefunden wird, denn auch der zweite Vorsitzende Rainer Müller hörte auf. Für ihn wurde mit Andy Dibow ein Nachfolger gefunden. Wäre dies nicht gelungen, hätte es vermutlich die Auflösung des Vereins bedeutet. „Endlich wieder einmal Sommer“, sagte Stefan Müller in seinem letzten Bericht als Vorsitzender. Im Bad wurden 3512 zahlende Besucher registriert. Hinzu kamen 5173 Besuche von Mitgliedern, die keinen Eintritt bezahlen müssen. Beckenaufsicht und Technik haben problemlos funktioniert. Als Höhepunkte gelten Kinderveranstaltungen für diejenigen, die in den Ferien nicht verreisen.

Unter diesen Umständen machte sich im Vorstand Enttäuschung breit, als der Langelsheimer Rat eine Erhöhung des jährlichen 20000-Euro-Zuschusses ablehnte. Stadtbürgermeister Ingo Henze begründete die Entscheidung mit dem Ende der Wahlperiode. Im September könne der neue Rat über den Zuschuss neu beschließen.

Nach zehn Jahren sei das Bad „nur“ noch zu betreiben, hieß es aus dem Vorstand. Alle Einrichtungen seien in Ordnung, zahlreiche Helfer stünden für die Erledigung verschiedener Aufgaben bereit. Dafür gab es viel Beifall aus dem Publikum. Im Zusammenhang mit der Suche nach einem Vorsitzenden hatte Stefan Müller auf die Werbung für das Bürgerbad aufmerksam gemacht. An Ideen fehlt es der motivierten Truppe nämlich nicht. Man nutzt das Internet und das Netzwerk Facebook.

Der Versammlung fiel nach den Worten von Bürgermeister Ingo Henze, der spontan seinen Eintritt in den Verein erklärte, ein sehr großer Stein vom Herzen. Für die ehrenamtlichen Helfer hatte er gleich noch eine willkommene Entastung bei der Hand: „Sie dürfen bei Bedarf und gelegentlich gern den Bauhof in Anspruch nehmen.“