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15.10.2018

News

12.01.2018

GroKo: Weg mit der Abgeltungssteuer

Die Abgeltungssteuer auf Zinserträge wird mit der Etablierung des automatischen Informationsaustausches abgeschafft. Das ist als Ergebnis der Sondierungsgespräche von CDU, CSU und SPD in der finalen Fassung am 12.01.2018 vereinbart. Auch wenn kein Jahr genannt worden ist, muss damit gerechnet werden, dass diese grundlegende Änderung der Besteuerung der Kapitaleinkünfte wohl 2019 in Kraft treten wird.

Jeder, der bei den Einnahmen auf sein Erspartes über den Freibeträgen liegt, zahlt dann nicht mehr 25 Prozent Steuern auf Zinsen und Dividenden, sondern seinen persönlichen Steuersatz, der bis 45% betragen kann. In vielen Fällen wird das auf eine höhere Steuerbelastung hinauslaufen. Das gilt insbesondere für den nicht geringen Teil jener Einkommensgruppen, der auch von der geplanten Entlastung beim Solidaritätszuschlag nichts hat. Theoretisch trifft es jeden Steuerzahler mit einem Einkommen ab rund 25.000 Euro brutto im Jahr.

Wie diese Mehrbelastung mit der Aussage in dem Sondierungspapier: „Wir werden die Steuerbelastung der Bürger nicht erhöhen“, vereinbar ist, bleibt wohl das Geheimnis der GroKo-Politiker.